Supernatural: Staffel 4

91LDr+FTm+L._SL1500_Schöpfer: Eric Kripke

Sender: The CW

Umfang: 22 Folgen je 45min

Erstausstrahlung: 18. Sep. 2008

Es wird düsterer und düsterer für unsere beiden liebsten Monsterjäger. Als hätten sie nicht schon genug Probleme mit der Hölle, mischen sich jetzt auch noch die Mächte des Himmels mit ein. Ab jetzt gilt es nicht nur ein paar Dämonen zu vertreiben, sondern auch noch zu verhindern, dass der Täufel persönlich sich auf der Erde breit macht.

Man merkt schon, dass die Geschichte ab dieser Staffel ganz neue Ausmaße animmt. Während sich zuvor immer nur auf die üblichen mystischen Wesen wie Geister oder Dämonen beschränkt wurde, schlägt man mit der Einbeziehung von Engeln, Heiligen und sogar Gott eine ganz neue Richtung ein. Die wirkt vor allem an Anfang etwas abschreckend, obwohl es so abwegig doch eigentlich gar nicht sein dürfte. Trotzdem empfand ich es als doch etwas zu großen Sprung und konnte mich lange nicht mit der Rolle des Castiel (Micha Collin) anfreunden.

Vielleicht wussten die Macher auch noch nicht so richtig, wie sie diese doch eigentlich ganz interessanten neuen Elemente richtig in der Serie darstellen sollten. Immerhin sollte doch trotz der Ernsthaftigkeit die dahinter steckt, immer noch die typische Selbstironie der beiden Jungs zu spüren sein. Doch das ging leider völlig unter. Das Gleichgewicht zwischen zusammenhängenden und episodischen Komponenten, welches in der dritten Staffel noch so gut funktioniert hat, scheint hier auseinander zu brechen. Klar gibt es immer mal wieder recht gute Folgen, aber oft merkt man, dass diese Staffel selbst noch nicht so recht weiß wo sie hin will.
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Auch wenn der Spannungsfaktor zum Ende hin immer mehr zunimmt und uns sogar ein richtig ordentliches Finale bietet, hatte ich immer noch dieses ungute Gefühl, dass von der Story her etwas zu dick aufgetragen wurde und die Rollen sich selber zu ernst nehmen. Das sonst immer lobenswerte Zusammenspiel zwischen Dean (Jensen Ackles) und Sam (Jared Padalecki) war irgendwie nicht mehr so schön anzusehen und einzig allein die neue Darstellerin der Ruby (Genevieve Padalecki) konnte mich bis zum Schluss überzeugen.

Leider muss ich also sagen, dass die vierte Staffel Supernatural für mich einen deutlichen Schritt zurück macht. Zwar hat der neue Ansatz schon seinen Reiz, kam aber wahrscheinlich zu plötzlich. Da jedoch trotzdem weiterhin eine recht spannende Grundstory aufgebaut wurde, ist man gewillt weiter zu gucken. Vielleicht haben Macher und Schauspieler ja für die fünfte Staffel dazu gelernt.

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Ein Kommentar zu “Supernatural: Staffel 4

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