Breaking Bad: Staffel 1

Staffel 1 CoverSchöpfer: Vince Gilligan

Sender: AMC

Umfang: 7 Folgen je 45min

Erstausstrahlung: 20. Januar 2008

Eine Serie über die ich bisher nur Gutes gehört habe und die mir von allen Seiten empfohlen wurde ist Breaking Bad. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen und ergatterte die erste und zweite Staffel zu einem unglaublich günstigen Preis. Natürlich waren meine Erwartungen dementsprechend hoch, aber das muss ja nicht immer etwas Schlechtes bedeuten.

Im Auftakt dieser hochgefeierten Serie geht es um den Familienvater und Chemielehrer Walter White, (Bryan Cranston) auf dem einige Probleme zukommen. Während er mit seinen 50 Jahren gerade in einer Midlife Crisis steckt, plagen ihn Geldprobleme, die durch seine Lungenkrebs Diagnose nicht gerade verkleinert werden.  In seiner Verzweiflung setzt ihm der Zufall seinen ehemaligen Schüler Jesse Pinkman (Aaron Paul) vor die Nase. Dieser ist in die Drogenszene abgerutscht und hat sich in der Stadt schon einen Namen als Dealer seines selbst gekochten Crystal Meths gemacht. Walter wittert das schnelle Geld und schlägt Jesse vor mit ihm zusammen zu arbeiten. Denn wer könnte besseres Meth kochen, als ein hocherfahrener Chemiker? Doch ganze so einfach ist es schließlich nicht, denn das Drogenmilieu empfängt nicht jeden mit offenen Armen und so entstehen für die beiden einige ernstzunehmende Probleme.

screenshot-lrg-27Bei einer Staffel von nur sieben Folgen lassen sich der Inhalt und mein Eindruck davon eigentlich recht einfach zusammenfassen. Sollte man meinen. Aber irgendwie stecke ich da noch in einem Durcheinander meiner eigenen Meinung fest.  Die ersten drei Folgen waren unglaublich spannend und mitreißend, denn es wurde von Anfang an alles auf eine Karte gesetzt. So in der Mitte der Staffel beruhig es sich jedoch wieder ein wenig. Es geht dann mehr um die Charaktere und deren Persönlichkeit, was für mich immer besonders wichtig ist. Jedoch fehlt mir gerade in den Folgen 1.04 und 1.05 irgendwie der rote Faden und ich hatte für einen kurzen Moment die Befürchtung, dass die Serie absackt. Diese Gedanken wurden in den letzten beiden Folgen jedoch gleich wieder aus meinem Kopf verscheucht und der Glanz der ersten drei Folgen war wieder da.

Vielleicht waren meine Erwartungen an dieser Stelle auch etwas zu hoch, denn die Staffel hat zwar ordentlich Eindruck auf mich gemacht, aber es gab nicht diesen Wow-Effekt, wie ich ihn z.B. in der ersten Staffel von Dexter erlebt habe. Wahrscheinlich dient die erste Staffel hierbei einfach dazu, den Zuschauer in die Situation einzuführen und ihm die Charaktere näher zu bringen, und weniger dazu, ihn mit großen Cliffhangern an den Bildschirm zu fesseln. Sieht man es also aus dieser Perspektive, so ist die erste Staffel ein wirklich gelungener Auftakt zu einer weiterhin spannenden Serie.

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5 Kommentare zu “Breaking Bad: Staffel 1

  1. Ähnlich ging es mir auch. Ich fand die erste Staffel zwar gut, aber nicht grandios. Bis zur vierten Staffel steigert sich die Serie auf jeden Fall ungemein. Viel Spaß noch damit 🙂

  2. Pingback: Breaking Bad: Staffel 2 | review on everything

  3. Hab bisher nur gutes davon gehört aber kam noch nicht dazu sie zu gucken also sollte ich dass mal schleunigst tun ;D wie schreibst du solche guten Texte?

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