Gilmore Girls: Staffel 2

Schöpfer: Amy Sherman-Palladino

Sender: The CW (ehemals The WB)

Umfang: 21 Folgen je 45min

Erstausstrahlung: 10. Sep. 2001

Auch in der zweiten Staffel haben es die Girls nicht verlernt schnell zu sprechen und viel Kaffee zu trinken. Gründe dazu gibt es genug, denn Lorelais (Lauren Graham) Männerprobleme und eine neuer Junge in der Stadt, der Rory (Alexis Bledel) Kopfzerbrechen bereitet, lässt nie Ruhe einkehren in Stars Hollow.

Es wirkte doch alles so perfekt am Ende der ersten Staffel, doch wie das Leben so spielt, bleibt das nicht immer so. Die junge Mutter Lorelai scheint ihren Traummann wohl gefunden zu haben zu schwebte in den Hochzeitsvorbereitungen noch auf Wolke sieben. Aber ganz ohne Bedenken ist sie dann doch nicht. Und die kommen ihr gerade kurz vor der Trauung. Mit einem Mann unter einem Dach wohnen? Mit Rory und Max (Scott Cohen) eine Bilderbuchfamilie aus der Vorstadt gründen? Aus der Perspektive hatte sie das noch nicht betrachtet. Oder spielt da etwa noch ihr Exfreund und Vater ihrer Tochter, Christopher (David Sutcliffe) eine Rolle?
Auch Rory scheint mit Dean (Jared Padalecki) den perfekten ersten Freund gefunden zu haben, bis ein Störenfried die Stadt unsicher macht. Lukes (Scott Patterson) Neffe Jess (Milo Ventimiglia) ist bestimmt nicht das, was man sich unter einem netten Kleinstadtbewohner vorstellt. Der coole New Yorker Rebelle sorgt für eine Menge Aufruhr unter den Bewohner, doch Rory schein irgendwie Gefallen an ihm zu finden, denn ganz ohne Grips schein er nicht zu sein.

Es läuft also nicht mehr ganz rund bei den Gilmores, doch das ist noch lange keine Grund trübsinnig zu werden. Denn trotz allem haben sie ihren Charme nicht verloren. Sie halten sie Stimmung immer noch mit ihren flotten Sprüchen auf Trab und Stars Hollow überrascht einen immer wieder aufs Neue mit seiner Originalität. Auch die Großeltern lassen von sich hören und somit wird die ganze Staffel auf gilmorische Art abgerundet.

Mit vielen unvergesslichen Momenten, an die man sich immer zurückerinnert, gehört die zweite Staffel für mich noch zu den Klassikern. Man könnte sagen, dass sie der ersten Staffel sehr ähnlich ist, aber das würde sich so negativ anhören. Ich meine auch nicht von den Storys her ähnlich, sondern eher, der Gesamteindruck, der vermittelt wird. Man fühlt sich wieder wie zu Hause in Stars Hollow und es gibt keinerlei Qualitätsverlust. Ein wundervoller Cliffhanger im Staffelfinale, der mir immer noch Herzklopfen bereitet, bildet für mich auch den großen Unterschied.

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3 Gedanken zu “Gilmore Girls: Staffel 2

  1. ilsadelmar schreibt:

    Da hast du mich auf was gebracht: Die „Gilmore Girls“ könnte ich eigentlich auch endlich mal wieder anschauen. Immerhin währt die TV-Sommerpause ja noch ein bisschen.

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