Serie: One Tree Hill


Der zuvor noch relativ unbekannte Mark Schwahn, lies mit seiner Erfolgserie One Tree Hill eine Bombe platzten, die sich ganze neun Jahre lang halten konnte. 2003 bei The WB (heute The CW) gestartet, trauerten viele teuer Fan, als es am 4. April diesen Jahren mit der Serie zu Ende ging. Es gab Höhen und Tiefen. Charaktere kamen und gingen, doch zum Schluss, blickt man doch immer wieder auf die schönen Jahre zurück, die uns alle so begeisterten.

Die Halbbrüder Nathan und Lucas Scott könnten ungleicher nicht sein. Nathan (James Lafferty), der beliebte, wohlhabende und vorlaute High School Sportler mit der wunderhübschen Freundin. Lucas (Chad Michael Murray), der Einzelgänger aus ärmlichen Verhältnissen, der von seiner Mutter allein großgezogen wurde. Ihr gemeinsamer Vater Dan, kümmert sich meist nur um die Sportkarriere von Nathan und hält wenig darauf Kontakt mit seinem erst geboren Sohn zu haben.
Zu der Tatsache, dass die beiden Jungs sich kaum kennen, kommt noch hinzu, dass sie sich nicht leiden können. Aber damit müssen sie in Zukunft wohl besser zu Recht kommen. Sie werden nämlich in dasselbe Basketball Team gesteckt. Von nun an beginnt eine Geschichte über Freundschaft, Hass, Liebe, (Dreiecke) und vor Allem übers Erwachsen werden.
Während die Charaktere in den ersten vier Staffel noch jung und ohne Zukunftspläne sind, reifen sie mit der Zeit zu erwachsenen, erfolgreichen Familien heran und man darf miterleben, wie sie ihre Ziele erreichen, oder daran scheitern.

So scheint sich One Tree Hill, bis auf die individuelle Story, nicht groß von seinen Kollegen wie O.C. California oder Dawson’s Creek zu unterscheiden. Doch trotzdem baute sich über die Jahre eine ernorme Fangemeinde auf, obwohl sie immer ihren größten Konkurrenten O.C. California im Nacken hatten, der im selben Jahr startete. Zu Anfang lief es auch schwer, aber ich glaube, was den Unterschied gemacht hat, was der Widererkennungswert und die wahre Handlung. Natürlich ist der Widererkennungswert wichtiger Bestandteil jeder Serie, aber in One Tree Hill war er einfach realer. Während O.C. sehr viel auf Drama und Tragik setzte und die glitzernde Welt Kaliforniens zeigte, zielt OTH eher darauf ab, dem Zuschauer wahre Geschichten zu bieten, die er vielleicht auch aus dem eigenen Leben kannte. Durch die vielen facettenreichen Charaktere, fiel es dem Zuschauer auch leichter sich mit einem zu identifizieren. Dazu kommt, dass die Entwicklung der Charaktere mit den Staffeln sehr ausgeprägt ist und es daher umso mehr Spaß macht ihren Lebensweg zu beobachten, weil man sich ihnen schon von Anfang an so nahe gefühlt hat.
Dies gilt übrigens nicht nur für die Hauptcharaktere. Etwas das ich auch sehr bewundere, ist dass OTH unglaublich interessante Nebencharas hat, die einem auch sehr ans Herz wachsen.

Gerade durch diese Nähe zum Zuschauer, hat es OTH geschafft, dass ihnen die Fans so lange treu blieben, auch wenn das am Ende nicht immer ganz leicht wurde. Schon nach der vierten Staffel begann die Serie langsam aber sicher an Quoten zu verlieren, bis sie in der achten Staffel schließlich in den Keller schossen. Die Qualität hatte deutlich abgenommen und die Storys begannen sich oft zu wieder holen, was mich tief traurig machte, denn aus einer so prachtvollen Serie, an die man sich eigentlich immer gerne erinnern sollte, ist ein verzweifeltes, einfallsloses Projekt geworden, das sich nur noch geringfügig über Wasser hält.
Es sah also dunkel aus für OTH nach der achten Staffel, doch die paar Fans die noch da waren kämpften für eine weitere Staffel und bekamen sie schließlich auch. So wurden noch weitere 13 Folgen gedreht und in der letzten Midseason aufgestrahlt.
Ich hoffte natürlich, dass die Serienmacher es schaffen würden, der Serie in den letzten 13 Folgen doch den alten Glanz zu verschaffen, aber ich habe mich wohl geirrt. Trotzdem bereiteten sie dem Fersehveteranen ein würdiges Ende, obwohl es ein weit aus besseres Serienfinale bereits Ende der vierten oder auch der sechsten Staffel gab.

Aber das ist ja nur die Meinung meiner Wenigkeit… Was sagt ihr dazu?

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3 Kommentare zu “Serie: One Tree Hill

  1. Pingback: Meine TOP 5: Serien « review on everything

    • Da muss ich dich leider enttaeuschen.. die 9. war defenitiv die letzt und ich persoenlich finde das auch gut so. Irgendwann muss man immer ein Ende setzten.

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