Konzert: Kakkmaddafakka

Datum: 12. April 2012

Location: Astra Kulturhaus (Berlin)

Vorband: Bloody Beach

“Truly a night to remember!” Das schrieben Kakkmaddafakka heute in ihren Facebook Status und das mit Recht, denn ich glaube niemand, der gestern  Anwesenden, wird diesen Abend jemals vergessen. Und wenn man wie ich in der ersten Reihe gestanden hat, erst Recht nicht.

Nachdem ich Oktober 2011 verhindert war und ihr erstes Konzert in Berlin nicht besuchen konnte, hat es mich umso mehr gefreut, dass sie schon ein halbes Jahr später wieder unsere Hauptstadt besuchen. Und das sie so schnell wiederkehren hat auch seinen Grund, denn in letztem Jahr ist ihre Fangemeinde ruckartig angestiegen. Somit habe ich auch mit einem gewissen Ansturm beim Einlass gerechnet, aber der fiel erstmal aus. Eine halbe Stunde vor Einlass um 19 Uhr tummelten sich nur wenige Menschen vor dem Astra, aber die wenigen die schon da waren, waren weiblich und die Tendenz hielt sich auch. Das wunderte mich ein wenig, denn ich hatte Kakkmaddafakka bisher nicht als die typische Mädchenband eingeschätzt. Nichts desto Trotz wurde ich tatsächlich als erst rein gelassen, was mir vorher noch nie passiert ist. Und meine Garderobenmarke ist der Beweiß dafür.

Noch schnell ein T-Shirt ergattert und ab in die erste Reihe. Von da an wusste ich, dass das Konzert der Hammer werden wird. Nach einer Weile, füllte sich der Saal dann doch ganz schön auf und dabei ist mir noch etwas erstaunliches aufgefallen, nämlich, dass das Publikum Verhältnismäßig jung ausfiel. Sehr viele zwischen 15 und 18 und auch sehr viele, die mit ihren Eltern kommen mussten. Eigentlich nicht weiter schlimm, aber irgendwie doch überraschend. Naja kommen wir zum eigentlichen Thema:

Big P (Cello, Gitarre und Gesang) trat um 20 Uhr auf die Bühne um die Vorband Bloody Beach vor zu stellen. Die ebenfalls aus Bergen, Norwegen, stammende Band bereitete mir viel Spaß. Nicht nur das sie ausgezeichnete Musik spielten, denn der Sänger (ich kann leider nirgendwo die Namen der Bandmitglieder finden) bildete mit seinen langen Haaren, der Joggingjacke und dem offenem Hosenschlitz, schon einen lustigen Anblick. Aber lasst euch davon nicht abschrecken, den die Band mach wirklich großartige Musik und ich hoffe, dass sie bald schon alleine auf Tour gehen können.
Um 21 Uhr traten schließlich Kakkmaddafakka auf die Bühne und irgendwie habe ich mir schon gedacht, dass sie zur Eröffnung „Touching“ spielen würden, weil es als Stimmungsheber für den Auftakt einfach perfekt ist und so war es auch. Aber eigentlich ist ja jeder ihrer Songs ein Stimmungsheber und das war auch im ganzen Saal zu spüren.
Egal ob bei “Gangstar”, “Your Girl”, “Self Esteem”, “Is She”, “Restless” oder meine Absoluten Lieblinge ihres ersten Albums, Down to Earth, “Crazy on the Dancefloor” und “Cool”. Überall tobte die Menge und die acht Jungs legten eine Klasse Show hin. Auch neue, noch nie gehörte Songs waren mit dabei und ein einzigartiges Cover von Beyonces „Halo“, bei dem einer der Sande Brüder (ich kann die beiden einfach nicht auseinander halten) aus dem Backroundchor, mich mit einem beachtlichem Gesangssolo beeindruckte.
Nach zwei Stunden war dann leider auch schon Schluss und mit einem klassischem „Time to say Goodbye“ im Hintergrund verabschiedete sich die Band.

Kakkmaddafakka ist auf jeden Fall eine Band die man live gesehen haben muss, sonst hat man als Fan etwas verpasst. Falls ihr das auch nicht verpassen wollt, ihre Springbreak Tour durch Deutschland hat in Berlin ja erst angefangen. Weiter geht es im April noch in Düsseldorf, Hamburg, Leipzig, Mainz, Erlangen, Hannover, München und Bochum. Hier geht’s zu den Tickets.
Wart ihr gestern auch mit dabei oder hab ihr euer Erlebnis noch vor euch? Lass es mich wissen, in den Kommentaren.

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Ein Gedanke zu “Konzert: Kakkmaddafakka

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