Konzert: Rise Against

Datum: 3. März 2012

Location: Arena Berlin (Treptow)

Vorband: Touche Amore & Architects

Preis: 33,45€

Ich muss zu geben, ich war noch nie auf einem Konzert von solch einem großen Ausmaß, weil ich eigentlich eher auf kleine, gemütliche Konzerte gehe. Deshalb war es für mich eine Erfahrung, die ich wohl nicht so schnell vergessen werde, denn allein der Tinitus saß schon zwei Tage in meinem Kopf…

Auch wenn es mein erstes (und hoffentlich nicht einziges) Rise Against Konzert war, hat es, denke ich, alles mit sich gebracht, was man von dieser Band erwartet hat. Es war ordentlich laut, heiß, eng, manchmal auch schmerzhaft, aber man hat das alles auf sich genommen und genossen.

Mit den beiden Vorbands Touche Amore und Architects wurde eine hervorragende Wahl getroffen, denn sie haben die Halle buchstäblich, ordentlich eingeheizt. Mir persönlich hat die zweite Band, Architects, besser gefallen, was vielleicht auch dran gelegen hat, dass, nach dem Auftritt von Touche Amore, alle erst so richtig in Stimmung gekommen sind. Nachdem jede Band eine halbe Stunde gespielt und eine halbe Stunde umgebaut hat, traten um 22:00 Uhr nun endlich Rise Against auf die Bühne.

Und den Auftakt hätte ich mir besser nicht vorstellen können. „Survivor Guilt“ ist für mich das beste Lied ihres aktuellen Albums „Endgame“. Schon bei den ersten Tönen des Gitarrenintros habe ich das Lied erkannt und als es so richtig los ging hat man die Energie in der ganzen Halle gespürt.
Ihr Programm hatten sie im Allgemeinen mit einer guten Mischung aus mehr oder weniger alten Hits und dem besten aus ihrem neusten Album kombiniert, so wie sie es auch angekündigt haben. Nur um einige meiner Liebsten zu nennen, wurde zum Beispiel Klassiker wie „Give It All“, „Blood to Bleed“, mein persönlicher Favorit „Paper Wings“ und als krönender und wirklich atemberaubender Abschluss „ Savior“, gespielt. Nicht fehlen durfte natürlich auch aktuelle Hits, wie „Help is On the Way“ und „Make It Stop“.

Doch trotz der vielseitigen Playlist hat mir doch ein Song gefehlt. Zwar muss man immer auf einige gute Song verzichten, aber bei diesem Klassiker war ich mir zu 100% sicher! Als Tim McIlrath schließlich seine Akustikgitarre hervor holte, blühte in mir schon die Vorfreude auf. Zu erst kamen jedoch eine wirklich gelungene Akustikversion von „Audience Of One“ und danach mein bisher schönster Konzertmoment mit „Swing Life Away“.
Und nach diesen beiden wundervollen Lieder hätte nur noch eines gefehlt, um es noch perfekter zu machen…Ich habe gewartet, doch mein „Hero of War“ wurde nicht mehr gespielt.
Es ist finde ich eines ihrer besten Lieder und jeder Fan kennt es von vorne bis hinter auswendig. Ich hätte wirklich zu gerne miterlebt, wie jeder in dieser Halle jede Zeile dieses Liedes mitsingt, aber auf diesen Gänsehautmoment muss ich wohl noch bis zum nächsten Konzert warten.

Bis auf diesen kleine Rückschlag war dieses Konzert für mich wirklich einmalig und ich würde jedem Moment wieder hin gehen. Ich hoffe sehr, dass sie uns in Berlin im nächsten Jahr wieder beehren und freue mich jetzt schon drauf.

War vielleicht einer von euch auch in Berlin oder wo anders dabei? Ich will was hören…

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