Michael A. Stackpole: Der Weg des Richters (Rezension)

Erschienen:  Januar 2007

Verlag: Piper

Genre: High Fantasy

ISBN: 9783492291286

Amazon-Kurzbeschreibung:
Ausgestattet mit Zauberkräften und geübt in tödlichen Kampftechniken, streifen die Rechtsprecher durch das zerbrochene Reich. Sie üben Gerechtigkeit, indem sie Todesurteile vollstrecken oder den Verurteilten ihre Seele rauben. Auch Nolan ist ein solcher Rechtsprecher. Bei dem Bemühen, das Leben des Königs zu schützen, gerät er in ein Netz höfischer Intrigen. Und ein Attentäter, der angeblich unverwundbar ist, bereitet den entscheidenden Angriff auf den König vor …  Nach dem Riesenerfolg des »Düsteren Ruhms« führt der Meister der spannungsgeladenen Fantasy in eine neue Welt.

Rezension:
Es war das erste Buch das mich in die atemberaubende Welt des klassischem Fantasy entführt hat und das es auch noch von Stackpole stammt, kann nur Schicksal sein, den seither bin ich diesem Autor verfallen.

Der Roman erzählt zum einem von dem jungen Nolan der noch dabei ist für’s Leben zu lernen und voller Tatendrang den Weg beschreitet ein Rechtssprecher zu werden. Zum anderen lernt man auch den Erwachsenen Nolan kennen. Ein erfahrener Mann, den die Leute achten und der vor nichts zurück schreckt. Dass sich diese beiden Gegenwarten mit jedem Kapitel abwechseln begreift man recht schnell und es ist äußerst spannend zu sehen, was eines Tages aus dem Jungen wird und zu wissen, was der Mann in seiner Jugend schon alles durchlebt hat.

Die wesentliche Handlung spielt sich zwar in der Zeit des Erwachsenem Nolan ab, aber auch die Geschichten des Schülers Nolan ziehen einen völlig in den Bann der einzigartigen Welt, die Stackpole hier geschaffen hat. So werden in den letzten Kapiteln auch die Zusammenhänge der Vergangenheit und der Gegenwart klar und man weiß, dass diese Erzähltweise noch zu mehr diente, als dem Leser nur dem Protagonisten näher zu bringen.

Dass mich, die ich damals noch ein Neuling in diesem Genre war, dieses Buch so für den klassischen Fantasy begeistert konnte, spricht nur für Stackpole’s bewundernswerte Schreibkunst. Ich kann jedem, der noch nichts von ihm gelesen hat „Der Weg des Richters“ nur wärmstens als Einstiegsroman empfehlen, denn für mich ist es eins seiner besten Bücher.

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