Friday Night Lights: Staffel 1

51YXEmUIlQL

Schöpfer: Peter Berg

Sender: NBC

Umfang: 22 Folgen je 45min

Erstausstrahlung: 3. Okt. 2006

Der Zufall war es, der mir diese wunderbare Serie auf dem Silbertablett servierte. “Friday Night Lights“ kann zwar nicht übermäßig hohen Quoten oder bedeutenden Auszeichnungen glänzen, aber sie hat das gewisse Etwas, das sie zu einer Serie der ganz besonderen Art macht. Damit ihr auch versteht wovon ich hier spreche, gleite ich euch jetzt in eine kleine Einführung in die Serie und ihr erfahrt, warum “Friday Night Lights“ alle anderen Drama-Serien in den Schatten stellt.

„Friday Night Lights: A Town, a Team, and a Dream“. So lautet das Buch, aus dem der Spielfilm entstanden ist und aus dem wiederum 2003 die Serie entstand. Der Titel des Buches beschreibt ziemlich gut die texanische Kleinstadt Dillon, in der das High School Footballteam an erster Stelle steht. Mit Hilfe des neuen Trainers Eric Taylor (Kyle Chandle) sollen die Dillon Panters bis ins Finale der Landesmeisterschaft gelangen, doch nachdem der Star-Quarterback und die Hoffnung des Teams nach einem Unfall an der Rollstuhl gebunden ist, rückt dieser Traum etwas in die Ferne. Die Hoffnungen und Erwartungen der ganzen Stadt lasten nun auf dem schüchternen Ersatzspieler Matt Saracen (Zach Gilford), der für seinen verletzten Teamkollegen einspringen muss.

Die Serie weißt zwar keine überragenden Quoten auf, bekam aber sehr gute Kritiken und wurde vom American Film Institute als kulturell bedeutsam bewertet. Ihre Einzigartigkeit gewinnt die Serie vor allem durch die besondere Darstellungsweise. Mit vielen One-Take-Szenen wirkt es sehr authentisch und privat, so als wäre es Dokumentation. Außerdem wurde die Serie fast ohne Studios gedreht und die Schauspieler haben kein festgelegtes Drehbuch und können in den Dialogen improvisieren, wobei die grundsätzliche Storyline natürlich erhalten bleibt.

Was mir auch ganz besonders aufgefallen ist, ist das die Serie von den typischen High-School Klischees abweicht und sich auf ernste Themen, wie dem Zusammenhalt im Team und in der Stadt, Akzeptanz, Rassismus und Familie konzentriert. Dabei gestalten es die Serienmacher eher schlicht und lassen die großen dramatischen Storys, die man eigentlich erwarten würde weg. Aus diesem Grund, wirkt die Serie jedoch noch lange nicht langweilig. Sie wird damit zu einer Teenie-Drama-Serie, die aber auch für Erwachsene interessant sein kann und vor allem durch den Kontrast zu anderen typischen Dramaserien  ein ganz neues Genre eröffnet.

Wer also Bedenken hat weil er eine typische Drama-Teenage-High-School Serie erwartet, sollte der ersten Staffel Friday Night Lights wenigstens eine Chance geben. Es ist eine andere und ziemlich erfrischende Art dieses klassische Drama zu erleben und bleibt dabei zugänglich für jede Altersgruppe.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s